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Bloß nicht den Kopf verlieren – Grenzen setzen und sich verteidigen

Unerwünschtes Anmachen, Beleidigungen, Angrapschen, Gewalt: Grenzüberschreitungen und bedrohliche Situationen sind für viele Menschen nichts Unbekanntes und teilweise tägliche Konfrontation. Selbstverteidigungstechniken und Rollenspiele, der Zugang zur eigenen Wut, die Stärke der eigenen Stimme und des eigenen Körpers zu spüren, waren und sind für viele Menschen wertvolle Schritte sich sicherer und selbstbewusster zu fühlen.

Dabei geht es immer wieder auch darum eigene Grenzen zu kennen, ihre Überschreitung wahrzunehmen und sie überlegt zu verteidigen. Aber auch darum, die eigene Sicherheit einzuschätzen und entsprechend zu reagieren.

In persönlichen oder beruflichen Situationen können laute Wut und Selbstverteidigungstechniken fehl am Platz sein. Wer will schon der Freundin gegen das Knie treten oder seiner Chefin einen Wutschwall über den Schreibtisch schicken? Dennoch werden auch in diesen Beziehungen Grenzen verletzt, die viel zu oft gar nicht wahrgenommen werden. Wie damit umgehen?

Ich habe einige Selbstverteidigungskurse belegt und war fasziniert, wie groß das Redebedürfnis während der Rollenspiele war, besonders zum Thema Grenzen kennen, wahrnehmen und verteidigen. In den Kursen gab es oft zu wenig Platz zum Reden und Austauschen, der Fokus war verständlicherweise die Techniken.

Ich möchte mit einer offenen Gruppe genau diesen Platz schaffen. Ohne zu pädagogisieren möchte ein Raum entstehen, in dem Erfahrungen zugehört und erzählt, Reaktionen diskutiert und Fragen angegangen werden können. Eine bewusste Auseinandersetzung kann die Präsenz von Kopf und Körper in kommenden Situationen unterstützen. Der Wunsch ist, diese Auseinandersetzung auch kollektiv zu betreiben, statt die eigenen Erfahrungen nur mit mir selbst oder meinen Freund_innen zu wälzen.

Vorkenntnisse sind nicht nötig, genausowenig regelmäßige Teilnahme. Kontinuität hat der Termin und der Ort. Kommt vorbei, laßt uns schauen, was dabei jedes Mal auf Neue entsteht, und ob der Spagat zwischen Offenheit der Gruppe und Herstellen eines sicheren Raumes gelingt. Laßt es uns probieren.

Dieses Gruppe war ursprünglich als ein weiblich sozialisierter Raum gedacht, um ein safe space zu bieten. Ich habe mich jetzt aber erstmal entschieden, sie offen für alle zu halten, um dann zu schauen, was die Menschen, die da sind, brauchen und wollen. Schickt gerne im Vorfeld eure Gedanken dazu.




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Dont lose your head – setting of boundaries and defending yourself

People hitting on you, when you dont want it, groping, violence: many people are familiar with border violations and threatening situations, even experiencing them as a daily occurrence. Techniques of self-defense, having access to your own anger, feeling the strenght of your own voice and body have been and are for many people valuable and important steps to feeling safer and more confident.

It’s so much about knowing your own boundaries, perceiving their violation and defending them from a centered place.
Equally as important is estimating the danger and reacting appropriately for your own safety.

Expressions of anger and using techniques of self-defense can be out of place in personal and work-related situations. Who wants to kick their friend’s knee or sent a gush of anger over the bosse’s desk? Nevertheless, it’s in these relationships that boundaries also get violated and its something that often goes unrecognized. How to deal with that?

I took some self-defense classes and was fascinated by the need for discussion during the role plays, especially about the topics of knowing, perceiving and defending boundaries. Often, there wasn‘t enough time to talk and to have an exchange, because the focus was understandably enough teaching techniques.

That space is what I want to create with this open group. There wants to be time to listen to and express experiences, discuss reactions and pose questions, without pedagogising our stories. A conscious examination of these situations can support a better presence of mind and body in future events. Instead of tossing and turning experiences only alone or with friends, the wish is a collective examination.

Previous knowledge nor regular participation is required. The time and the space is provided. Just show up, we see what comes up every time again and if we are able to do the splits of openness of the group and the creation of a confident space. Let’s try it and see.

In order to be a safe space, the original idea was this forum would be a female socialized space. For now the group will start as an open one and we will see what people need. You are welcome to write your thoughts in beforehand.